Grenz- und Garnisonsstadt Elvas mit ihren Befestigungen, Militärischer Festungskomplex im Alentejo, Portugal
Die Garrison Border Town of Elvas und ihre Befestigungen bestehen aus zwölf Forts, die in einer unregelmäßigen Polygonform angeordnet sind und die umliegenden Hügel für die strategische Verteidigung nutzen. Das System bildet ein zusammenhängendes Abwehrwerk mit Wällen, Bastionen und Wassergräben, das die gesamte Stadt umgibt.
Die Festung entstand im 17. Jahrhundert und spielte eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der portugiesischen Unabhängigkeit während des Wiederherstellungskrieges gegen Spanien. Mehrere erfolgreiche Belagerungen demonstrierten die Wirksamkeit des Abwehrsystems und trugen zum Schutz der Region bei.
Die militärische Anlage zeigt niederländische Ingenieurkunst vermischt mit portugiesischen Baumethoden, was sich in den geometrischen Mustern der Befestigungen widerspiegelt. Besucher sehen heute noch, wie diese Designprinzipien in den starken Wällen und Bastionen praktisch umgesetzt wurden.
Das Aqueduct of Amoreira versorgte die Garnison während langer Belagerungen mit Wasser und ist heute noch ein beeindruckender Anblick mit seiner vier-stöckigen Struktur. Die gesamte Anlage ist gut zu Fuß erreichbar, wobei die Hügel rund um die Forts einen guten Überblick über das defensive System ermöglichen.
Das Befestigungssystem gilt als das größte trockengrabenbewehrte Abwehrsystem der Welt und nutzte geschickt ehemalige Kirchen und Klöster für militärische Zwecke. Diese Umwandlung von religiösen Gebäuden zeigt die Intensität der Ressourcennutzung während der Konfliktzeit.
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