Ferradosa-Eisenbahnbrücke, Eisenbahnbrücke in Portugal
Die Ponte Ferroviária de Ferradosa ist eine Eisenbahnbrücke mit Fachwerkträger aus Stahl und Beton, die das Douro-Tal überquert und etwa 377 Meter lang ist. Sie besteht aus einem zentralen Metallfachwerk und zwei seitlichen Betonrampen, die Züge sicher über den Fluss führen.
Die ursprüngliche Brücke wurde 1887 errichtet, diente aber nur kurz, da der Stausee Valeira später den Wasserstand anhoben. Eine neue, höher gelegene Brücke wurde 1980 fertiggestellt, um Schiffe darunter passieren zu lassen und bei Hochwasser standsicher zu bleiben.
Die Brücke trägt den Namen ihres Dorfes und ist für die Bewohner ein vertrautes Wahrzeichen im Alltag. Sie verbindet zwei Ufer und symbolisiert die historische Bedeutung des Eisenbahnverkehrs für die Region.
Die Brücke liegt in ländlicher Gegend und hat keine unmittelbaren Besuchereinrichtungen, daher ist eine Erkundung zu Fuß oder vom nahe gelegenen Bahnnetz am sinnvollsten. Die beste Sicht auf die Struktur erhält man vom Flusstal aus oder von den Zufahrtsrampen in der Nähe.
Die Brücke verbindet zwei unterschiedliche Epochen: Das Zentralfachwerk stammt aus dem ursprünglichen Design von 1887, während die Betonrampen aus der modernen Rekonstruktion von 1980 stammen. Diese Mischung zeigt, wie alte Ingenieurskunst mit zeitgenössischen Lösungen verbunden wurde.
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