Castro de Ovil, Eisenzeitliche Siedlung in Paramos, Portugal.
Castro de Ovil ist eine archäologische Stätte in Paramos mit 13 kreisförmigen Gebäuden aus Schiefer, die um gemeinsame Höfe auf einem strategischen Hügel angeordnet sind. Die Struktur zeigt, wie die Menschen hier zusammenleben und ihre Siedlung organisieren wollten.
Die Siedlung entstand im 3. und 2. Jahrhundert v.Chr. und wurde im 1. Jahrhundert aufgegeben, als römischer Einfluss in die Region kam. Der Niedergang ist eng mit der römischen Expansion verbunden.
Die Bewohner stellten hier Keramik her, verarbeiteten Metalle und fertigten Textilien an, wie Handwerkswerkzeuge und Produktionsreste zeigen. Diese Gegenstände verraten viel über ihre täglichen Aufgaben und Fähigkeiten.
Eine Kontaktaufnahme mit der Bildungs- und Kulturabteilung der Gemeinde Espinho ist vor dem Besuch erforderlich. Dies sorgt für eine gute Vorbereitung und Orientierung auf dem Gelände.
Ausgrabungen enthüllten Glaspasten-Halsketten und andere importierte Gegenstände, die auf weitreichende Handelskontakte hindeuten. Diese Funde zeigen, dass die Bewohner Verbindungen zu entfernten Gebieten hatten.
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