Estufa Fria de Lisboa, Botanisches Gewächshaus in Avenidas Novas, Lissabon, Portugal.
Das Estufa Fria ist ein Gewächshaus im Parque Eduardo VII und besteht aus drei verbundenen Bereichen mit unterschiedlichen Temperaturen und Bedingungen. Der erste Bereich hält kühle Bedingungen, der zweite beherbergt Sukkulenten, und der dritte ist heiß und feucht für tropische Arten.
Das Gewächshaus wurde 1933 von Architekt Raúl Carapinha entworfen und ersetzte einen stillgelegten Steinbruch im Park. Sein innovatives Design mit Holzlatten zur Lichtregelung war bahnbrechend und hat sich über neun Jahrzehnte bewährt.
Der Name "Estufa Fria" bedeutet "Kaltes Gewächshaus" und bezieht sich auf die innovative Kühlungstechnik, die hier seit der Eröffnung verwendet wird. Besucher können sehen, wie die Holzlatten das Licht filtern und verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Bedingungen schaffen, die es vielen Pflanzenarten ermöglichen, nebeneinander zu gedeihen.
Der Ort ist am leichtesten während der wärmeren Monate zugänglich, wenn die Pflanzen am aktivsten wachsen und die Bedingungen angenehm sind. Bequeme Schuhe sind ratsam, da die Wege durch die verschiedenen Bereiche führen und es teilweise schattig und feucht sein kann.
Im Gegensatz zu modernen Gewächshäusern mit technischen Systemen nutzt dieses nur natürliche Belüftung und Holzlatten zur Temperaturkontrolle. Diese einfache, aber wirksame Methode zeigt, dass hochentwickelte Technologie nicht immer nötig ist, um komplexe Ökosysteme zu unterstützen.
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