Estação Arqueológica de Monte Molião, Archäologische Stätte in São Gonçalo de Lagos, Portugal.
Die Ausgrabungsstätte Monte Molião liegt auf einem oval geformten Hügel am linken Ufer des Flusses Bensafrim und erhebt sich etwa 30 Meter über dem Meeresspiegel. An diesem Ort wurden Wohngebäude, eine verstärkte Befestigungsmauer und eine große elliptische Zisterne freigelegt, die etwa 4 Meter tief und fast 7 Meter lang ist.
Die Ausgrabungen zeigten eine ununterbrochene Besiedlung vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. Jahrhundert n. Chr. Dieser lange Zeitraum umfasst sowohl vorrömische als auch römische Siedlungsperioden und zeigt die fortgesetzte Bedeutung dieses Ortes.
Der Name des Ortes stammt vom arabischen Wort 'Molião', das auf die lange Präsenz der Region in der islamischen Zeit hindeutet. Besucher können heute noch die Überreste von Wohngebäuden und Befestigungsmauern sehen, die zeigen, wie Menschen hier zusammengelebt haben.
Der Ort befindet sich auf einem Hügel mit Blick auf den Bensafrim-Fluss und die Landschaft der Region. Die meisten Funde werden im Municipalmuseum von Lagos und im Nationalen Archäologischen Museum aufbewahrt, daher sollten Besucher diese Museen in ihre Erkundung einbeziehen.
Der Ort kontrollierte strategisch wichtige Handelsrouten und bot Zugang zu Meeresressourcen, Flussressourcen und landgestützten Handelswegen in der Bucht von Lagos. Die große Zisterne deutet darauf hin, dass die Bewohner Wasser sorgfältig sammelten und speicherten, um in diesem Gebiet zu überleben.
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