Naturschutzgebiet der Sebaldinen, Naturschutzgebiet im Atlantischen Ozean, Portugal
Die Savage Islands sind ein Naturschutzgebiet im Atlantik südlich von Madeira, bestehend aus zwei Hauptinseln vulkanischen Ursprungs sowie mehreren kleineren Eilanden. Das Gebiet umfasst steile Küstenfelsen und ist fast völlig unbewohnt.
Ein portugiesischer Navigator entdeckte die unbesiedelten Inseln 1438 und es folgten Versuche, sie wirtschaftlich zu nutzen. Später wurden sie unter Schutz gestellt, um ihre natürlichen Ressourcen zu bewahren.
Der Ort dient als Forschungsstation, wo Wissenschaftler ganzjährig Meeresökosysteme und Vogelpopulationen untersuchen. Die Insel ist ein Ort intensiver wissenschaftlicher Arbeit für den Schutz der Natur.
Der Zugang zu den Inseln ist eingeschränkt und erfordert spezielle Genehmigung von der Naturschutzstelle Madeiras. Besucher sollten sich vorab über aktuelle Bestimmungen informieren, da der Schutz der Ökologie Vorrang hat.
Die Inseln beherbergen eine der weltweit größten Kolonien von Madeiracksturmtauchern, mit Tausenden Paaren, die jährlich in den felsigen Gebieten brüten. Diese Vogelart nutzt das Eiland als entscheidenden Brutplatz in ihrem Wanderungsrhythmus.
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