Montemuro, Bergkette und Schutzgebiet in den Regionen Norte und Centro, Portugal
Montemuro ist eine Gebirgskette in Portugal, die sich zwischen den Regionen Norte und Centro erstreckt und deren höchster Gipfel etwa 1400 Meter erreicht. Die Kette liegt zwischen dem Douro im Norden und dem Paiva im Süden und umfasst offene Hochmoore, bewaldete Hänge und tiefe Flusstäler.
Menschliche Siedlungen im Montemuro reichen bis in die Eisenzeit zurück, wie zahlreiche Überreste auf den Hängen bis auf etwa 1100 Meter Höhe belegen. Diese lange Besiedlung hat das Aussehen der Landschaft über Jahrtausende hinweg geprägt.
Hirten treiben ihre Herden im Hochsommer auf die Bergweiden, eine Praxis, die das Leben in den umliegenden Dörfern seit Generationen prägt. Wer zur richtigen Jahreszeit kommt, kann dieses saisonale Treiben noch heute direkt beobachten.
Das Gebirge bietet markierte Wanderwege für unterschiedliche Fitnessniveaus, wobei die Wege in den Trockenmonaten am zugänglichsten sind. Wer die höheren Lagen erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände dort rauer wird.
Der portugiesische Geograf Amorim Girão bezeichnete Montemuro einst als das am wenigsten erforschte Gebirge Portugals. Diese Abgeschiedenheit bedeutet, dass Besucher heute noch auf Landschaften treffen, die sich kaum verändert haben.
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