Porto Santo Island, Atlantische Insel im Madeira-Archipel, Portugal
Porto Santo ist eine Atlantikinsel im Madeira-Archipel in Portugal mit einer neun Kilometer langen goldenen Sandküste. Die Insel misst rund 11 Kilometer in der Länge und erreicht an ihrer breitesten Stelle etwa 6 Kilometer Breite.
Portugiesische Seefahrer entdeckten die Insel 1418 während ihrer Erkundung der afrikanischen Küste und nannten sie nach dem geschützten Hafen, den sie fanden. Über die Jahrhunderte diente sie als Zwischenstation für Schiffe auf Atlantiküberquerungen und entwickelte sich zu einer kleinen Wohnsiedlung.
Das Haus von Christoph Kolumbus steht in Vila Baleira und zieht Besucher an, die mehr über seinen Aufenthalt auf der Insel erfahren möchten. Die örtliche Gemeinde pflegt Erinnerungen an die Zeit, als der Seefahrer hier lebte und die Tochter des Inselgouverneurs heiratete.
Ein Flughafen etwa einen Kilometer von Vila Baleira entfernt bietet regelmäßige Verbindungen zur Hauptinsel Madeira und zum portugiesischen Festland. Fährverbindungen verkehren ebenfalls zwischen den beiden Inseln und brauchen etwa zweieinhalb Stunden für die Überfahrt.
Der Sand enthält Mineralien, die ihm therapeutische Eigenschaften verleihen, und einige Besucher kommen ausschließlich für Bäder im warmen Sand. Lokale Zentren bieten Behandlungen an, bei denen Patienten in den erhitzten Sand eingebettet werden, um Gelenkbeschwerden zu lindern.
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