Alqueva-Stausee, Stausee in Portugal
Das Alqueva-Stausee ist der größte künstliche See Europas und erstreckt sich über mehr als 80 Kilometer durch die Ebenen des Alentejo. Der See wird von kleinen Inseln und Halbinseln unterbrochen und bietet acht verteilte Anlegestellen für Boote und Besucher.
Die Alqueva-Staumauer wurde am Rio Guadiana erbaut, um Strom zu erzeugen und die trockenen Alentejo-Felder zu bewässern. Die Fertigstellung verwandelte eine arme, verlassene Region in ein neues wirtschaftliches und wasserwirtschaftliches Zentrum.
Der Name Alqueva stammt aus einem alten Ausdruck, der trockenes Land bedeutet, was die ursprüngliche Landschaft der Region widerspiegelt. Heute prägen kleine Dörfer wie Monsaraz mit weißen Wänden und engen Steinstraßen das Ufer und zeigen die Traditionen des Alentejo.
Das Gebiet bietet viele Aktivitäten wie Bootfahren, Angeln, Schwimmen und Wanderungen entlang der Ufer. Flussstrände und Wassersportzentren sind an mehreren Orten erreichbar, insbesondere in Amieira mit seiner größeren Marina.
Die alte Siedlung Vila da Luz wurde bei der Flutung teilweise unter Wasser gesetzt, doch an ihrer Stelle entstand eine neue Gemeinde, die das Wasser nutzt. Heute können Besucher beide Überbleibsel erkunden und verstehen, wie dieses Projekt eine ganze Landschaft neu gestaltete.
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