Egitania, archäologische Stätte in Portugal
Egitania ist eine römische Stadt bei Monsanto und Idanha-a-Velha und bestand aus wichtigen Gebäuden wie Tempeln, einem Markplatz und einer Siedlung mit etwa 750 Metern Umfang. Die Reste zeigen Straßen aus Stein, eine römische Brücke mit fünf Bögen, ein Badhaus und später hinzugefügte christliche Bauten wie eine visigotische Basilika.
Die Stadt wurde Ende des 1. Jahrhunderts vor Christus von den Römern gegründet und florierte als Bergbaustadt mit Zinn-, Blei- und Zinkabbau in der Umgebung. Im 8. Jahrhundert wurde die Stadt durch Invasion zerstört und später aufgegeben, obwohl sie kurzzeitig als christliches Bistum unter den Westgoten eine Rolle spielte.
Egitania ist heute als Idanha-a-Velha bekannt und zeigt christliche und römische Spuren, die Besucher beim Spaziergang beobachten können. Die frühere Kathedrale aus dem 6. Jahrhundert und der Tempel, über dem später eine mittelalterliche Festung gebaut wurde, prägen das Erscheinungsbild des Ortes noch heute.
Der Ort funktioniert heute als Freilichtmuseum, wo man zwischen Ruinen wandern und alte Steinkonstruktionen erkunden kann. Die Umgebung bleibt ruhig und wenig bebaut, was das Erkunden vereinfacht und eine authentische Erfahrung dieser historischen Stätte ermöglicht.
Die Stadt war ein wichtiges Bergbauzentrum, dessen Zinn-, Blei- und Zinkmineral über den nahe gelegenen Fluss Ponsul bis zum Tejo und zur Stadt Lissabon transportiert wurden. Diese Handelswege zeigen, wie lokal bedeutend das Bergbaugeschäft für die Verbindung zwischen der Innenstadt und dem fernen Atlantik war.
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