Núcleo de seis menires, na Herdade dos Perdigões, cultural heritage monument in Reguengos de Monsaraz, Portugal
Der Nukleo de seis menires in der Herdade dos Perdigões ist eine Gruppe von sechs aufrechten Steinen auf einem flachen Gelände in der Nähe von Reguengos de Monsaraz. Der Komplex erstreckt sich über eine große Fläche und enthält neben den Menhiren unterirdische Gräber, Fossilien verschiedener Formen und eine kreisförmige Holzstruktur mit etwa 20 Metern Durchmesser.
Die Stätte wurde etwa 2800 bis 2600 v.Chr. gegründet und blieb über mehr als tausend Jahre lang ein wichtiges rituelles Zentrum für die Gemeinden der Region. Sie wurde später aufgegeben, als sich die Gesellschaft veränderte, hinterließ aber dauernde Spuren ihrer alten Aktivitäten.
Die sechs Menhire stehen auf einem offenen Feld und markieren einen Ort, der für alte Zeremonien und Versammlungen genutzt wurde. Die Anordnung der Steine und die gefundenen Objekte deuten darauf hin, dass dieser Platz für rituelle Handlungen und Begegnungen von Bedeutung war.
Das Gelande ist offen und exponiert, daher ist Sonnenschutz an heissen Tagen ratsam und Wasser sollte mitgebracht werden. Der Ort bietet keine modernen Einrichtungen, aber Beschilderung und Informationstafeln helfen Besuchern, die alten Strukturen zu verstehen.
Ein besonderes Element ist eine kreisförmige Holzstruktur ähnlich dem englischen Woodhenge, die etwa 20 Meter im Durchmesser mass und wahrscheinlich für Beobachtungen von Sonne und Sternen genutzt wurde. Im Jahr 2015 wurden verbrannte Menschenschädel entdeckt, die auf spezielle Bestattungsriten hindeuten und das Verständnis der rituellen Praktiken an diesem Ort vertiefen.
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