Kloster Seiça, Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert in Paião, Portugal.
Das Mosteiro de Santa Maria de Seiça ist ein Kloster aus dem 12. Jahrhundert mit zwei seitlichen Turmen und einer aufrechten Fassade. Die Kirche hat ein einzelnes Kirchenschiff mit mehreren angebauten Seitenkapellen, die den Innenraum strukturieren.
Das Kloster wurde 1175 von Konig Afonso Henriques mit einer Urkunde gegrundet und wurde zu einem wichtigen religiosen Zentrum des Mittelalters. Spater im 16. Jahrhundert entwickelte es sich zu einem Ort des gelehrten Studiums unter neuer monastischer Leitung.
Das Kloster war lange Zeit ein Ort des Lernens und der spirituellen Praxis für Mönche, die hier beteten und studierten. Die Gemeinschaft prägte das Leben in der Umgebung und hinterließ Spuren in den Traditionen der Region.
Der Ort befindet sich derzeit in Restaurierungsarbeiten, daher sollten Besucher mit einigen Baustellen-Aktivitaten rechnen. Es ist ratsam, sich vor einem Besuch uber den aktuellen Zugang und etwaige Einschrankungen zu informieren.
Nach der Schließung als Kloster 1834 wurde das Gebäude von 1911 bis 1976 als Reisverarbeitungsanlage genutzt. Diese unerwartete Nebenverwendung prägte mehrere Jahrzehnte des Gebäudebestands.
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