Krajowa, Regionale Hauptstadt im Südwesten Rumäniens.
Craiova ist die Hauptstadt des Kreises Dolj am östlichen Ufer des Jiu in der Walachei und heute eine der größten Städte Rumäniens. Das Zentrum verteilt sich um mehrere breite Alleen und begrünte Plätze, die von mehrstöckigen Wohngebäuden, Verwaltungsbauten und Geschäften gesäumt sind.
Die ersten dauerhaften Siedlungen an dieser Stelle reichen bis in die Zeit der Römer zurück, als hier ein Handelsposten namens Pelendava entstand. Ab dem 15. Jahrhundert wurde die Stadt zum Sitz lokaler Militärführer und gewann an Bedeutung unter osmanischer Oberhoheit, bevor sie nach 1878 zum rumänischen Königreich gehörte.
Der Bau des Stadions für knapp 31.000 Zuschauer hat Craiova in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Ort für Fußballbegeisterte in Südostrumänien gemacht. Spieltage bringen Menschen aus der ganzen Region zusammen und prägen das Leben in vielen Stadtvierteln, wo man Fans in den Farben ihrer Mannschaft durch die Straßen ziehen sieht.
Breite Fußgängerzonen verbinden die wichtigsten Bereiche des Zentrums, sodass man viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen kann. Die meisten Straßenbahnen und Busse verkehren bis zum späten Abend und decken auch die Wohnviertel außerhalb des Kerns ab.
Neben dem Kunstmuseum im Mihail-Palast findet man in der Stadt auch das Haus von Elena Farago, einer Dichterin aus dem 19. Jahrhundert, das heute als kleines Museum dient. Wenige Besucher wissen, dass Craiova im frühen 20. Jahrhundert eine wichtige Station der Eisenbahnlinie zwischen Bukarest und den westlichen Grenzen war, was noch heute an den alten Bahnhofsgebäuden erkennbar ist.
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