Arad, Industriestadt im Westen Rumäniens
Arad ist eine Stadt im westlichen Rumänien, nahe der ungarischen Grenze, die als Verwaltungssitz der gleichnamigen Verwaltungsregion dient. Breite Alleen und Gebäude aus dem 19. Jahrhundert prägen das Zentrum, während neuere Wohnviertel und Industriegebiete sich am Stadtrand erstrecken.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1131, als die Siedlung unter ungarischer Verwaltung stand. Jahrhunderte später wurde der Ort zum Schauplatz der Hinrichtung der 13 Generäle nach der Revolution von 1848.
Die Gedenkstätte der 13 Märtyrer von Arad zieht Besucher an, die mehr über die Revolution von 1848 erfahren möchten. Auch heute trifft man rund um das Revolutionsdenkmal oft Menschen, die Blumen niederlegen oder in den angrenzenden Parks spazieren.
Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und vom Hauptbahnhof gelangt man schnell zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum. Für weitere Strecken stehen öffentliche Busse zur Verfügung, die regelmäßig durch die Stadt fahren.
Bereits 1913 fuhr hier die erste elektrische Straßenbahn Osteuropas, die das Zentrum mit dem Stadtteil Podgoria verband. Heute erinnern noch alte Schienenstücke in einigen Gassen an diese frühe technische Neuerung.
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