Sathmar, Verwaltungszentrum im Nordwesten Rumäniens
Satu Mare ist eine Stadt im Nordwesten Rumäniens, Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks, nahe der Grenze zu Ungarn. Die Stadt liegt auf einer flachen Ebene am Someș-Fluss und erstreckt sich über mehrere Stadtteile mit breiten Straßen und niedrigen Häusern.
Eine Burg an dieser Stelle wurde 1181 zum ersten Mal erwähnt und wechselte im Lauf der Jahrhunderte mehrmals zwischen ungarischer und österreichischer Herrschaft. Die Stadt wurde 1721 freie königliche Stadt, nachdem zwei Siedlungen zusammengelegt worden waren.
Der Name stammt vom ungarischen Szatmár und bedeutet Insel im Sumpf, ein Hinweis auf die Lage nahe dem Fluss. Heute sieht man überall Gebäude im ungarischen Jugendstil, die das Stadtbild prägen und an die lange gemeinsame Geschichte mit Ungarn erinnern.
Das Zentrum ist zu Fuß leicht zu erkunden, die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in einem kleineren Gebiet nahe dem Hauptplatz. Stadtbusse verbinden alle Bezirke miteinander und fahren regelmäßig, Tickets kauft man beim Fahrer oder an Kiosken.
Die Stadt hat seit dem späten 19. Jahrhundert eine lange Tradition im Fechtsport und brachte mehrere Olympiasieger hervor. Viele Jugendliche trainieren heute in den lokalen Fechthallen, die man in mehreren Stadtteilen findet.
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