Suceava, Kreishauptstadt im Nordosten Rumäniens
Diese Hauptstadt eines Kreises liegt auf einer Terrasse oberhalb eines Flusses in etwa 325 Metern Höhe, umgeben von sanften Hügeln. Die Stadt dehnt sich von der Flussebene bis zu den bewaldeten Anhöhen aus und verbindet ältere Viertel mit neueren Wohngebieten.
Von 1388 bis 1564 war die Stadt Regierungssitz des Fürstentums Moldau und wurde zum Knotenpunkt für Händler aus Polen, Ungarn und dem Osten. Nach dem Umzug der Hauptstadt nach Iași verlor sie an politischer Bedeutung, blieb aber als Handelszentrum wichtig.
Der Name dieser Stadt geht auf das slawische Wort für Fluss zurück und spiegelt die Verflechtung verschiedener Völker in der Region wider. In den Straßen der Altstadt hört man rumänisch neben ukrainischen und deutschen Worten, ein Echo der bukowinischen Tradition.
Ein internationaler Flughafen im Nordwesten der Stadt bietet Direktverbindungen nach Europa, während Elektrobusse die Stadtteile miteinander verbinden. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Umkreis der Altstadt und lassen sich zu Fuß erreichen.
Eine alte Festung auf einem Hügel am westlichen Stadtrand zeigt Wehrgänge und Kasematten aus dem 14. Jahrhundert, die man heute begehen kann. Während der Restaurierung entdeckten Arbeiter unter dem Hauptturm eine Geheimkammer mit mittelalterlichen Münzen.
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