Iași, Bildungszentrum im Nordosten Rumäniens
Iași ist eine Großstadt in der Region Moldau im Nordosten Rumäniens, die sich über sieben Hügel am Fluss Bahlui erstreckt und durch zahlreiche orthodoxe Kirchen und Universitätsgebäude geprägt wird. Das Zentrum sammelt sich um breite Boulevards und Parkanlagen, während Wohnviertel die umliegenden Höhen hinaufklettern und dem Stadtbild eine wellige Kontur verleihen.
Die Stadt war von 1564 bis 1859 Hauptstadt des Fürstentums Moldau und beherbergte wichtige Höfe sowie kirchliche Bauten aus dieser Zeit. Während des Ersten Weltkriegs diente sie von 1916 bis 1918 als vorübergehende Hauptstadt Rumäniens, als die Regierung vor der deutschen Besatzung Bukarests hierher auswich.
Die Stadt trägt einen Namen, der auf einen Handelsplatz aus dem frühen Mittelalter zurückgeht und bis heute als Zentrum für Theater und Musik bekannt ist. Mehrere Bühnen spielen regelmäßig Produktionen in rumänischer Sprache, und Studierende prägen das Straßenbild rund um die zentralen Plätze, wo Cafés und Buchhandlungen zum Verweilen einladen.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum und auf dem Goldenen Plateau in Gehweite voneinander, während die Hügel steile Anstiege erfordern. Busse verbinden die Außenviertel mit dem Kern, und Straßenbahnen fahren auf mehreren Linien durch die Stadt, sodass man größere Strecken leicht bewältigen kann.
Ein alter botanischer Garten erstreckt sich über 10 Hektar und zeigt seltene Pflanzenarten aus verschiedenen Klimazonen, die in großen Gewächshäusern wachsen. Besucher bemerken oft die alten Alleen aus Lindenb äumen, die im Sommer einen dichten Schatten werfen und das Zentrum kühler machen.
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