Kronstadt, Mittelalterliche Gemeinde im Kreis Brașov, Rumänien
Brașov ist eine Gemeinde im gleichnamigen Kreis im mittleren Osten Rumäniens, die sich an den Hängen des Făgăraș-Gebirges ausbreitet. Die Altstadt gruppiert sich um einen rechteckigen Marktplatz, von dem enge Gassen zu mehreren erhaltenen Wehrtürmen und einem steilen Hügel führen, auf dem das Wahrzeichen aus weißen Buchstaben thront.
Die Gründung des Ortes erfolgte im frühen 13. Jahrhundert durch den Deutschen Orden, der die Aufgabe hatte, die südöstliche Grenze des ungarischen Königreichs zu sichern. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum und gehörte zu den sieben befestigten Burgen Siebenbürgens, die von deutschen Kolonisten errichtet wurden.
Der deutsche Name Kronstadt verweist auf die mittelalterliche Bezeichnung Krone, die eng mit der einstigen sächsischen Siedlergemeinschaft verbunden ist. Heute sieht man ihre Spuren in der Architektur der Altstadt und in Straßennamen, die von einer Zeit erzählen, in der deutsche Händler und Handwerker das Stadtbild prägten.
Die meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt liegen in Gehweite zueinander, und die Gassen sind meist asphaltiert oder gepflastert. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden die äußeren Bezirke mit dem Zentrum, und die umliegenden Berge sind mit dem Auto oder mit Kleinbussen erreichbar.
An einem Hang nahe dem Zentrum steht ein großer Schriftzug aus weißen Buchstaben nach dem Vorbild des Hollywood-Zeichens, der ursprünglich in den 1950er Jahren errichtet und später restauriert wurde. Die Buchstaben sind von vielen Teilen der Stadt aus sichtbar und werden nachts beleuchtet, was ihnen ein weithin erkennbares Aussehen verleiht.
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