Oberwischau, Kleinstadt im Județul Maramureș, Rumänien
Vișeu de Sus ist eine kleine Stadt in der Region Maramureș, die zwischen zwei Tälern in den Ausläufern der Karpaten liegt. Der Ort besteht aus Holzhäusern mit geneigten Dächern, durchzogen von ruhigen Straßen und umgeben von dichten Wäldern.
Die Stadt wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt und entstand aus der Vereinigung von Vișeu de Jos und Vișeu de Mijloc. Im 18. Jahrhundert brachte die Holzwirtschaft Siedler aus Zips, Salzburg und Tirol, was die Region dauerhaft prägte.
Der Ort bewahrt bis heute multikulturelle Spuren aus Jahrhunderten, als Siedler aus Zips, Salzburg und Tirol hierher kamen. Man sieht dies in den Holzhäusern, den Kirchendekorationen und in lokalen Bräuchen wie dem Weihnachtssingen, das in alten Sprachen gepflegt wird.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, mit alten Straßen, die sich durch Holzhäuser und kleine Plätze winden. Die Mocănița, ein altes Holzbahnbahn-Zugzug, bietet eine malerische Fahrt durch die umliegenden Wälder und ist eine beliebte Aktivität für Besucher.
Die alte Mocănița-Bahn wurde ursprünglich zum Holztransport aus den dichten Wäldern gebaut und verkehrt heute noch mit historischen Dampflokomotiven. Viele Besucher wissen nicht, dass diese Bahnstrecke zu den wenigen verbleibenden Holzbahnstrecken in Europa gehört und noch nach traditionellen Methoden betrieben wird.
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