Holzkirchen in der Maramureș, UNESCO-Erbe Holzkirchen in Maramureș, Rumänien.
Die Holzkirchen von Maramureș sind acht Orthodox-Kirchen in der Region Maramureș, die aus Baumstämmen gebaut und mit steilen Dächern und hohen Glockentürmen gestaltet wurden. Jede Kirche zeigt handwerkliche Techniken, die über Generationen weitergegeben wurden und regionale Baukenntnisse widerspiegeln.
Diese Orthodox-Kirchen entstanden zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert, nachdem die ungarischen Behörden den Bau von Steinkirchen in der Region untersagt hatten. Der Holzbau war eine Lösung, um religiöse Gebäude zu errichten und gleichzeitig die Beschränkungen zu umgehen.
Die Innenwände zeigen gemalte biblische Geschichten von lokalen Künstlern, die den Glauben und die künstlerische Ausdruckskraft der Gemeinden in Maramureș widerspiegeln. Diese Malereien sind Teil der religiösen Tradition und zeigen, wie die Menschen ihre Verehrung visuell dargestellt haben.
Der Zugang zu jeder Kirche erfordert Kontakt mit den lokalen Betreuern, die in der Nähe leben und die Türen öffnen. Es ist ratsam, den Besuch im Voraus zu planen und lokale Führer zu nutzen, um zwischen den verschiedenen Standorten zu navigieren.
Die Kirchen wurden ohne Metallnägel gebaut und nutzen stattdessen ineinandergreifende Holzverbindungen, die über Jahrhunderte hinweg standhaft gegen raue Witterungsbedingungen bewiesen haben. Diese traditionelle Technik macht die Gebäude besonders bemerkenswert für alle, die sich für handwerkliche Fertigkeiten interessieren.
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