Kloster Putna, Orthodoxes Kloster in Putna, Rumänien.
Das Putna-Kloster ist eine orthodoxe Klosteranlage gotischer Bauweise im Kreis Suceava, Rumänien, die von Wehrmauern und Wohngebäuden umgeben ist. Die Hauptkirche zeigt bemalte Innenwände und beherbergt mehrere Grabkammern, in denen Mitglieder der Herrscherfamilie ruhen.
Ștefan cel Mare ließ das Kloster ab 1466 nach seinem Sieg über die Festung Kilia errichten und weihte es 1471 ein. Spätere Herrscher ließen die Anlage erweitern und verstärkten die Befestigungsmauern gegen Angriffe aus dem Osten.
Das Kloster ist nach dem Fluss Putna benannt, der durch die waldreichen Hügel der Umgebung fließt und die Anlage mit frischem Wasser versorgte. Besucher können heute die Werkstätten betreten, in denen Mönche noch immer traditionelle Ikonen malen und liturgische Gegenstände herstellen.
Das Kloster liegt in bewaldeter Gegend mit gepflasterten Wegen innerhalb der Mauern und Bänken im Innenhof zum Ausruhen. Führungen erklären die Architektur und zeigen zugängliche Teile der Kirche, während einige Bereiche für Besucher gesperrt bleiben.
Hier beginnt die Via Transilvanica, ein Wanderweg, der sich über mehr als 1400 Kilometer quer durch Rumänien bis nach Drobeta-Turnu Severin zieht. Der Pfad ist mit Holzskulpturen markiert, die den Reisenden den Weg durch Dörfer und Wälder weisen.
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