Buridava, Dakische Festung in Ocnele Mari, Rumänien
Buridava ist eine antike Befestigung in den Süden Walachiens, deren Überreste auf einer Anhöhe etwa 350 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Die Ruinen zeigen massive Steinmauern und unterirdische Kammern, die Hinweise auf die Bedeutung des Ortes als befestigtes Zentrum geben.
Das befestigte Zentrum war Sitz des Stammes der Buri und war bis zur römischen Eroberung Anfang des 2. Jahrhunderts bewohnt. Die Römer zerstörten die Befestigung etwa 101 n. Chr. im Verlauf ihrer Expansion in dieser Region.
Der Ort war ein wichtiges Zentrum für die Verarbeitung und den Handel von Salz, was in archäologischen Funden und der Nähe zu natürlichen Salzquellen sichtbar wird.
Der Ort ist nur mit ortskundiger Führung zugänglich, da es sich um ein archäologisches Ausgrabungsgebiet handelt. Besucher sollten geeignetes Schuhwerk mitbringen und die Wetterbedingungen auf dieser exponierten Anhöhe beachten.
Ein gefundenes Gefäßfragment trägt die Aufschrift 'THIAMARCOS EPOIEI', die vermutlich den Namen eines lokalen Herrschers identifiziert. Diese Inschrift stellt eines der wenigen direkten Zeugnisse über die Führungspersonen dieses Stammeszentrums dar.
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