Schatz von Pietroasa, Gotischer Schatz im Nationalmuseum für Geschichte Rumäniens, Bukarest, Rumänien.
Der Pietroasa-Schatz ist eine Sammlung von Goldgegenständen aus dem vierten Jahrhundert, die im Nationalmuseum für rumänische Geschichte in Bukarest aufbewahrt werden. Die Sammlung umfasst Fibeln, Halsketten, eine Opferschale und einen Krug, alle aus Gold mit Einlagen aus Granat, Smaragd, Perlen und anderen Steinen.
Das Schatzensemble wurde 1837 von Dorfbewohnern in einem Grabhügel bei Pietroasele gefunden und stammt aus der Wikingerzeit des vierten Jahrhunderts. Der Fund brachte großes archäologisches Interesse wegen seiner seltenen Kombination von handwerklicher Qualität und kulturellen Einflüssen.
Die Schätze zeigen verschlungene Motive, die aus fernen Handelsrouten stammen und zeigen, wie verschiedene Völker ihre Kunstformen teilten. Man sieht germanische und östliche Stile nebeneinander, was die Welt dieser Zeit widerspiegelt.
Die Sammlung befindet sich in einem Museum im Zentrum von Bukarest und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Objekte werden unter spezieller Beleuchtung ausgestellt, die es ermöglicht, die feinen Details und die Inlayarbeit deutlich zu sehen.
Ein Ring in der Sammlung trägt gotische Runenzeichen, die heute noch teilweise lesbar sind und Hinweise auf den Besitzer geben. Diese seltene Inschrift macht ihn zu einem der wenigen Gegenstände dieser Zeit, die eine direkte Botschaft aus der Vergangenheit bewahrt haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.