Burg Rosenau, Mittelalterliche Zitadelle in Râșnov, Rumänien.
Die Râșnov Citadel ist eine Wehranlage auf einem Kalksteinhügel im Kreis Brașov in Rumänien. Steinmauern mit etwa fünf Metern Höhe umschließen die Anlage, an den Ecken stehen Wachtürme mit Blick auf die Umgebung.
Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1335, als die Festung Einwohner vor tatarischen Invasionen schützte. Sie blieb bis 1612 unbezwungen, als Angreifer einen verborgenen Zugang zur Wasserquelle der Verteidiger entdeckten.
Der Name kommt von der deutschen Bezeichnung Rosenau und verweist auf die sächsischen Siedler dieser Region. Einheimische nutzen den Ort für Schulausflüge und Volksfeste, die zwischen den alten Mauern stattfinden.
Der Eingang liegt an der Ostseite des Hügels und führt durch ein altes Tor mit steinernen Treppen ins Innere. Oben angekommen kann man zwischen den Wohngebäuden und Verteidigungstürmen herumlaufen und Ausblicke auf die Stadt genießen.
Im Zentrum der Anlage liegt ein 98 Meter tiefer Brunnen, den Bewohner mit bloßen Händen ins Gestein gegraben haben. Er lieferte jahrelang Trinkwasser bei Belagerungen, bis Gegner den verborgenen Zugang zu einer Außenquelle fanden.
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