Roșia Montană, Historische Bergbaustätte in Alba County, Rumänien
Roșia Montană ist ein Bergbaugebiet in der Bergregion Siebenbürgens, das sich über steiles Gelände erstreckt und alte Gruben mit Zugängen zeigt. Überirdische Strukturen wie Wohnhäuser und Verarbeitungsanlagen liegen zwischen bewaldeten Hängen und offenen Abbaubereichen.
Die Römer begannen die Goldförderung im 2. Jahrhundert und schufen unterirdische Systeme, die sich als so wirksam erwiesen, dass der Betrieb unter den Osmanen und später unter den Habsburgern fortgesetzt wurde. Das Gebiet wurde im 20. Jahrhundert stillgelegt und steht nun unter Schutz wegen seiner archäologischen Bedeutung.
Der Ort bewahrt handwerkliche Fähigkeiten und Arbeitsweisen, die über Jahrhunderte weitergegeben wurden und zeigen, wie Menschen hier Rohstoffe gewannen. Die noch sichtbaren Werkzeuge, Wohnstrukturen und Arbeitsspuren erzählen von alltäglichen Tätigkeiten und Traditionen, die das Leben der Bewohner prägten.
Der Zugang zu den unterirdischen Bereichen erfolgt nur mit lokalen Führern, die Kenntnisse über Layout und Sicherheit haben; wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind erforderlich. Der Ort liegt in höherer Lage, daher sollte man Zeit für die Anpassung an die Höhe einplanen.
Unter den Tunneln liegen noch erhaltene hölzerne Abstützungen und spezialisierte Entwässerungssysteme aus römischer Zeit, die zeigen, wie Bergbauer Wasser bewältigt haben. Einige der ursprünglichen Werkzeuge und Spuren der Arbeiter bleiben sichtbar und geben einen unmittelbaren Einblick in antike Bergbautechniken.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.