Horaița Monastery, Orthodoxes Kloster in Poiana Crăcăoani, Rumänien.
Das Kloster Horaitza liegt am Ende des Horaitza-Bachtals in der Nähe von Poiana Crăcăoani im Kreis Neamț und ist etwa 6 Kilometer von der Straße zwischen Piatra Neamt und Târgu Neamț entfernt. Die Anlage beherbergt mehrere Kirchen und Gebäude für religiöse und tägliche Aktivitäten.
Das Kloster wurde 1428 unter die Aufsicht des Bistritza-Klosters gestellt, als Alexandru cel Bun, der Herrscher der Moldau, diesen Ort und 50 weitere Kirchen unter diese Verwaltung unterordnete. Diese Anordnung prägte die religiöse Struktur der Region für Jahrhunderte.
Das Kloster zeigt eine Ikonenwand mit Barockverzierungen aus Wien und displays religiöse Kunstwerke in neo-byzantinischem Stil mit roten Hintergrundelementen. Die innere Gestaltung spiegelt eine Mischung aus europäischen und orthodoxen künstlerischen Traditionen wider.
Der Ort ist zu Fuß vom nächsten Straßenpunkt erreichbar, aber die letzte Strecke führt durch ein abgelegenes Tal, daher sollten Besucher festes Schuhwerk und Zeit einplanen. Das Gelände ist relativ einfach zu betreten und die Hauptgebäude sind öffentlich zugänglich.
Während der Leuchtenden Woche findet eine etwa drei Kilometer lange Prozession vom Kloster zur benachbarten Einsiedlei Horaicioara statt, die von Glockengeläut begleitet wird. Dieses jährliche Ereignis verbindet beide heilige Orte durch eine traditionelle spirituelle Wanderung.
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