Monaster Sihăstria, Orthodoxes Kloster in Vânători-Neamț, Rumänien
Das Kloster Sihăstria ist ein orthodoxes Kloster in einem abgelegenen Tal des Secu-Baches, etwa 24 Kilometer westlich von Târgu Neamț in Nordrumänien. Der Gebäudekomplex besteht aus einer Hauptkirche, Wohngebäuden, einer Bäckerei und anderen Funktionsbauten, die um einen zentralen Innenhof angeordnet sind.
Das Kloster wurde 1655 von dem Einsiedler Atanasie und sieben Schülern gegründet und durchlief zunächst eine Phase des Niedergangs. Eine grundlegende Wiederherstellung erfolgte 1734 unter der Leitung von Bischof Ghedeon von Roman, die dem Kloster wieder Stabilität gab.
Die Klosterkirche zeigt die klassische moldauische Bauweise mit massiven Feldsteinmauern und bewahrt ihre schlichte innere Ausstattung ohne überflüssige Verzierungen. Die Mönche pflegen hier täglich ihre spirituelle Routine, die den Rhythmus des Klosterlebens bestimmt.
Besucher können in Schlafsälen übernachten und gemeinsame Mahlzeiten im Speisehaus einnehmen, was ein intensives Klostererlebnis ermöglicht. Es ist wichtig, vorher anzufragen, da die Annahme von Gästen von der Verfügbarkeit und den Fähigkeiten der Gemeinschaft abhängt.
Das Klosterfriedhof beherbergt die Gräber vieler respektierter Väter, darunter Vater Cleopa Ilie, der ein umfangreiches Werk spiritueller Unterweisungen hinterlies. Seine Schriften sind bis heute in der östlichen orthodoxen Tradition bedeutsam.
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