Stausee Izvorul Muntelui, Künstlicher Stausee in der Region Moldau, Rumänien
Der Izvorul Muntelui ist ein Stausee in der Region Moldau in Rumänien, der sich über mehrere Dutzend Kilometer durch das Bistrița-Tal erstreckt. Steile bewaldete Hänge rahmen das tiefe grüne Wasser ein, das in manchen Abschnitten mehr als hundert Meter in die Tiefe reicht.
Der Staudamm entstand in den 1950er Jahren, um Wasserkraft zu erzeugen und gleichzeitig Hochwasser in der Region zu regulieren. Das Projekt veränderte die Landschaft grundlegend und schuf das heute größte Binnengewässer Rumäniens.
An vielen Uferstellen treffen sich Familien aus der Umgebung am Wochenende zum Angeln oder Picknicken. Einheimische nennen das Gewässer oft einfach Bicaz-See, nach dem Staudamm am südlichen Ende.
Der Zugang zum Ufer ist an mehreren Stellen entlang der Hauptstraße möglich, wobei manche Abschnitte einfacher zu erreichen sind als andere. Die beste Zeit für einen Besuch liegt zwischen Frühjahr und Herbst, wenn die Straßen gut befahrbar sind und Bootstouren regelmäßig angeboten werden.
Unter der Wasseroberfläche liegen Reste alter Dörfer, die vor der Flutung des Tals aufgegeben wurden. Bei niedrigem Wasserstand tauchen manchmal Grundmauern und Steinreste auf, die an die versunkenen Siedlungen erinnern.
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