Cantacuzino-Pașcanu mansion in Ceplenița, Iași, Historisches Herrenhaus in Ceplenița, Rumänien.
Das Cantacuzino-Pașcanu-Herrenhaus ist eine Ruine mit massiven Außenmauern und rechteckiger Grundform, durchzogen von gewölbten Kellern unter der gesamten Struktur. Die einstige Residenz zeigt in ihrem Aufbau die typischen Merkmale der Adelssitze der Region mit zentraler Raumverteilung und unterirdischen Speicherräumen.
Die Bauarbeiten begannen zwischen 1600 und 1605 durch die Familie Ureche als ursprüngliche Gründer. Eine umfangreiche Umgestaltung erfolgte von 1835 bis 1848 unter der Leitung von Iordache III Cantacuzino-Pașcanu, der das Anwesen nach zeitgenössischen Geschmack modernisierte.
Die Kapelle Saint Voivodes stammt aus dem Jahr 1802 und steht in enger Verbindung mit dem Herrenhaus. Der Glockenturm wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet und bildet zusammen mit den restaurierten Umfassungsmauern einen zusammenhängenden religiösen und architektonischen Komplex.
Das Gebäude steht weitgehend in Ruinen und nur die Außenmauern sowie einige Kellerbereiche sind noch zugänglich für Besichtigungen und Untersuchungen. Besucher sollten bedenken, dass es sich um eine instabile Struktur handelt und vorsichtig betreten werden sollte.
An einem Nordeingang der Residenz wurde während der großen Renovierung ein zweiköpfiger Adler angebracht, der das edle Ansehen der Familie zur Schau stellte. Dieses Wappensymbol zeigt, wie die Eigentümer ihre soziale Stellung durch architektonische Details nach außen hin sichtbar machten.
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