Pietrosul Mare, Biosphärenreservat in den Ostkarpaten, Rumänien.
Pietrosul Mare ist ein Biosphärenreservat in den Oost-Karpaten, das sich über 3.300 Hektar alpines Gelände erstreckt und Gipfelhöhen von über 2.300 Metern erreicht. Das Schutzgebiet umfasst verschiedene Vegetationszonen, von dichten Fichtenwaldern im unteren Teil bis zu Bergkiefernbeständen und alpinen Matten in den höheren Lagen.
Das Gebiet wurde 1979 von der UNESCO in das internationale Netzwerk der Biosphärenreservate aufgenommen und erhielt damit den Schutzstatus im Rahmen des Programms "Mensch und Biosphäre". Diese Anerkennung basierte auf der Bedeutung der Karpaten als einer der großen europäischen Waldregionen mit vielfältigen Ökosystemen.
Der Naturraum beherbergt Arten, die in den östlichen Karpaten heimisch sind, und zeigt Lebensräume, die für diese Bergregion typisch sind. Besucher erleben dabei die vielfältigen Ökosysteme des Gebirges, die von Menschen seit langem geschätzt werden.
Der Zugang zum Reservat erfolgt von der Stadt Borsa aus, von wo markierte Wanderwege durch die verschiedenen Höhenzonen führen. Es ist ratsam, gutes Schuhwerk und Wetterschutz mitzunehmen, da sich die Bedingungen schnell ändern können und die höheren Lagen schneereich sein können.
Die Nordseite des Pietrosul Mare weist drei Zirkusgletscher aus der Eiszeit auf, die steile Felswände mit Höhenunterschieden von über 1.600 Metern zum Tal des Viseu bilden. Diese dramatischen Felsformationen sind Zeugnis der eiszeitlichen Erosion und prägen das Aussehen des Berges bis heute.
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