Mița the Cyclist House, Art Nouveau Villa im Zentrum von Bukarest, Rumänien.
Das Haus Mița die Radfahrerin ist ein zweistöckiges Wohngebäude im Jugendstil in der Bukarester Innenstadt, in der Straße Biserica Amzei. Die Fassade aus Kalkstein ist mit Steinmetzarbeiten verziert, darunter Löwen, Putten und Engelsfiguren rund um die Fenster und Wände.
Der Architekt Nicolae Mihăescu entwarf das Haus 1908 nach den Grundsätzen des Jugendstils mit Einflüssen des Beaux-Arts. König Ferdinand I. schenkte das fertiggestellte Gebäude anschließend Maria Mihăescu als persönlichen Wohnsitz.
Das Haus verkörpert die Geschmäcker der wohlhabenden Bukarester Gesellschaft in den frühen 1900er Jahren. Die Wahl der ornamentalen Details zeigt, wie die lokale Elite internationale Kunstströmungen mit rumänischen Traditionen verbinden wollte.
Das Haus liegt in einer ruhigen Straße nahe der Piața Amzei, einem belebten Marktplatz im Herzen Bukarests, und ist gut zu Fuß erreichbar. Da es sich um ein privates Gebäude handelt, lässt sich die Fassade am besten von der Straße aus betrachten.
Das Haus trägt den Namen von Maria Mihăescu, der ersten Frau in Rumänien, die Fahrrad fuhr, und die dafür Hosen trug, was zur damaligen Zeit als gesellschaftlicher Tabubruch galt. Diese Geste brachte ihr den Spitznamen "Mița die Radfahrerin" ein, der noch heute mit dem Gebäude verbunden ist.
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