Peterwardein, ehemals selbständig, seit 1945 Stadtteil von Novi Sad, Serbien
Petrovaradin ist eine kleine Stadt auf der rechten Seite der Donau in Serbien, die um eine große Festung herum aufgebaut wurde, die das Gebiet dominiert. Die Stadt hat enge, windungsreiche Straßen mit alten Gebäuden mit einfachen Fassaden, wo sich Geschäfte und Cafés neben historischen Strukturen befinden, die mehrere Jahrhunderte alt sind.
Die Festung wurde ab 1690 erbaut, nachdem Österreich 1687 die Kontrolle übernahm, und der Grundstein wurde 1692 von Kaisers Leopold I. Vertreter gelegt, wobei die Arbeiten 1780 abgeschlossen wurden. Der Ort zeigt Spuren von Römern aus dem 1. Jahrhundert bis zur ottomanischen Herrschaft über 150 Jahre im 16. Jahrhundert.
Der Name Petrovaradin stammt aus verschiedenen Sprachquellen und spiegelt die ethnische Vielfalt wider, die die Stadt geprägt hat. Heute leben hier Serben, Kroaten, Ungarn und andere Gruppen zusammen, und diese kulturelle Mischung zeigt sich in der Sprache, den Speisen und den Traditionen, die man in den Straßen und Cafés beobachten kann.
Die Stadt ist leicht zu Fuß erreichbar, mit flachen Wegen, die Erkundungen vereinfachen, und Sie können einen Tag damit verbringen, die Festung zu erkunden, kleine Geschäfte zu besuchen und in Cafés zu entspannen. Viele Besucher kommen mit dem Boot auf der Donau an oder überqueren einfach vom nahegelegenen Novi Sad, was einen sanften Besuchsrhythmus ermöglicht.
Die unterirdischen Tunnel und Galerien der Festung erstrecken sich über mehr als 16 Kilometer auf vier verschiedenen Ebenen und wurden für militärische Zwecke gebaut. Diese verborgenen Strukturen sind ein faszinierendes Element, das Besucher heute erkunden können und das zeigt, wie strategisch die Festung geplant war.
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