Novi Sad, Regionalhauptstadt in der Vojvodina, Serbien
Novi Sad ist die zweitgrößte Stadt Serbiens und liegt am rechten Ufer der Donau in der autonomen Provinz Vojvodina. Die Festung Petrovaradin erhebt sich auf einem Hügel am gegenüberliegenden Flussufer und bildet mit ihren Mauern und Bastionen ein markantes Wahrzeichen.
Die Ansiedlung entstand Ende des 17. Jahrhunderts, als österreichische Behörden mit dem Bau der Grenzfestung Petrovaradin begannen. Wien verlieh ihr 1748 den Status einer Freien Königlichen Stadt und förderte damit ihre Entwicklung zu einem Handelszentrum an der Donau.
Der Name der Stadt stammt vom serbischen Begriff für "neuer Garten" und spiegelt die österreichische Gründungszeit wider. Besucher sehen heute ein Stadtbild mit Jugendstilgebäuden entlang breiter Alleen, während Cafés und Restaurants an den Plätzen bis spät abends geöffnet bleiben.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in einem überschaubaren Bereich liegen. Für den Besuch der Festung auf der gegenüberliegenden Seite empfiehlt sich die Überquerung einer der Brücken oder eine kurze Taxifahrt.
Die Turmuhr der Festung zeigt die Stunden mit dem langen Zeiger und die Minuten mit dem kurzen Zeiger an, eine Umkehrung der üblichen Anordnung. Diese Besonderheit sollte ursprünglich Schiffern auf der Donau helfen, die Uhrzeit aus größerer Entfernung abzulesen.
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