Kloster Studenica, Orthodoxes Kloster im Bezirk Raška, Serbien.
Das Kloster Studenica ist eine orthodoxe Anlage im Bezirk Raška in Serbien, die drei Marmorkirchen umfasst und von Wehrmauern umgeben ist. Die Kirchen zeigen Steinreliefs und Skulpturen, während die Innenhöfe durch schmale Torbögen miteinander verbunden sind und kleinere Wirtschaftsgebäude enthalten.
Stefan Nemanja gründete die Anlage 1190 und zog sich später als Mönch Simeon hierher zurück, bis zu seinem Tod. Sein Sohn König Stefan erweiterte den Komplex im 13. Jahrhundert, indem er die Königskirche hinzufügte und die Wehranlagen verstärkte.
Der Grundstein für die serbische Kirchenmalerei wurde hier im späten 12. Jahrhundert gelegt, als byzantinische Meister die ersten Fresken schufen. Spätere Mönchsgenerationen ergänzten weitere Wandbilder, sodass heute unterschiedliche Epochen und Stile an den Innenwänden der drei Kirchen zu sehen sind.
Das Kloster liegt südwestlich von Kraljevo in bewaldeten Hügeln, zugänglich über eine Nebenstraße von der Hauptverbindung nach Novi Pazar. Ein kleiner Parkplatz befindet sich außerhalb der Mauern, von wo aus man zu Fuß durch das Haupttor geht und die Kirchen über gepflasterte Wege innerhalb der Anlage erreicht.
Eine kleine Kapelle im Außenhof birgt die Grabstätte von Stefan Nemanja, deren Marmorsarkophag von Metallgittern geschützt wird. Mönche haben jahrhundertelang handgeschriebene Bücher in der klostereigenen Werkstatt angefertigt, wobei einige frühe Exemplare noch in der Bibliothek aufbewahrt werden.
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