Zemun, Gemeinde am Donauufer in Belgrad, Serbien
Zemun ist eine Stadt an der rechten Donauufer in Belgrad, Serbien, mit engen Kopfsteinpflasterstraßen und Wohngebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Die Altstadt breitet sich die Hügel hinauf aus, wobei der Gardos-Turm von einem erhöhten Punkt über die Dächer und zum Fluss hinaus blickt.
Die Stadt entstand als römische Grenzfestung und entwickelte sich später unter der Herrschaft des Hauses Habsburg zu einem wichtigen Handelsplatz. Diese Phase prägte die heutige Architektur und das Layout der Straßen, die noch immer die Struktur der Vergangenheit widerspiegeln.
Der Name Zemun stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "Grenze". Heute zeigt sich dieser Ort als lebendiger Ort mit Menschen, die in den Straßen spazieren gehen, in Cafés sitzen und die Nähe zum Wasser genießen.
Der Ort ist mit häufigen Busverbindungen von Zentral-Belgrad aus erreichbar, wobei die Fahrt etwa 30 Minuten dauert und Fahrkarten an Kiosken erhältlich sind. Die Altstadt hat steile Straßen und viele Treppen, daher sollte man bequeme Schuhe tragen.
Das Haus der Weißen Bären, erbaut 1658, ist das älteste erhaltene Gebäude im Ballungsraum Belgrad und zeigt die handwerklichen Techniken jener Zeit. Besucher können sein einfaches Äußeres und die traditionellen Fenster noch heute sehen, was einen Blick in den Alltag von vor Jahrhunderten ermöglicht.
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