Zentralserbien, Verwaltungsgebiet in Serbien
Zentralserbien erstreckt sich vom Donau-Fluss im Norden bis zu Montenegro, dem Kosovo, Nordmazedonien und Bulgarien im Süden und Osten. Das Gebiet umfasst 24 Verwaltungsbezirke, die von Kommissaren geleitet werden und mit Kommunalbehörden zusammenarbeiten.
Das Gebiet bildete den Kern des modernen Serbien während der Serbischen Revolution gegen das Osmanische Reich im frühen neunzehnten Jahrhundert. Die Region war das Zentrum für die nationale Unabhängigkeitsbewegung, die die Grundlagen des heutigen Staates schuf.
Die Region zeigt eine Mischung aus ethnischen Gemeinschaften, wobei die serbische Bevölkerung dominiert und es in Städten wie Novi Pazar starke bosniakische Gemeinden gibt. Diese vielfältige Zusammensetzung prägt das alltägliche Leben und die lokalen Traditionen in den verschiedenen Gemeinden.
Die Region hat unterschiedliche Höhenlagen und Landschaftstypen, weshalb die beste Reisezeit von Frühling bis Herbst ist. Wer die verschiedenen Gebiete erkunden möchte, sollte mit mehreren Tagen planen, da die Entfernungen zwischen Orten erheblich sein können.
Das Landschaftsmosaik des Gebietes besteht aus den Šumadija-Hügeln, der Mačva-Ebene und dem Flusssystem der Großen Morava, die unterschiedliche landwirtschaftliche Zonen schaffen. Diese geografische Vielfalt hat die Entwicklung verschiedener lokaler Lebensweisen und Anbaumethoden geprägt.
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