Serbien, Binnenland in Südosteuropa.
Serbien ist ein Binnenstaat in Südosteuropa mit Grenzen zu acht Nachbarländern und einer Landschaft, die von Tiefland im Norden bis zu Bergen im Süden reicht. Die Donau fließt entlang der nördlichen Grenze und bildet Teile der Grenze zu Kroatien und Rumänien, während die Save von Westen her durch Belgrad strömt.
Das Gebiet gewann 1815 nach Jahrhunderten osmanischer Herrschaft eine Selbstverwaltung und wurde 1878 vollständig unabhängig. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand 1918 ein neuer Staat gemeinsam mit benachbarten slawischen Völkern, der später Jugoslawien genannt wurde und bis zum Ende des 20. Jahrhunderts Bestand hatte.
Die Kafana ist ein traditioneller Treffpunkt, in dem Menschen bei kleinen Gerichten und Getränken zusammenkommen und oft bis spät in den Abend hinein bleiben. In ländlichen Gegenden sieht man noch Häuser mit bemalten Fassaden und Holzschnitzereien, während in Städten orthodoxe Kirchen mit Kuppeln das Stadtbild prägen.
Viele Reisende können bis zu 90 Tage ohne Visum bleiben, wobei die Anforderungen je nach Nationalität variieren. Geldwechsel ist in größeren Orten und an Grenzübergängen möglich, während in kleineren Dörfern Bargeld sinnvoll sein kann.
In der Nähe von Negotin wachsen Weinreben in sandigen Böden, die resistent gegen Reblausbefall sind und einige der ältesten wurzelechten Stöcke in Europa tragen. Diese Reben liefern Trauben ohne die Notwendigkeit von Pfropfung, was heute in den meisten Weinregionen erforderlich ist.
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