Vlasinasee, Stausee im Südosten Serbiens
Der Vlasina-See erstreckt sich über 16 Quadratkilometer in einer Höhe von 1213 Metern und ist damit das höchstgelegene und größte künstliche Gewässer in Serbien. Die Uferlinie ist von bewaldeten Hügeln umgeben, während sich im Wasser neben zwei festen Inseln auch kleinere schwimmende Landflächen bewegen.
Die Anlage einer Staumauer zwischen 1946 und 1948 verwandelte ein Torfmoor in einen Stausee, der 1954 sein endgültiges Volumen erreichte. Mehrere Dörfer und Weiden wurden überflutet, als das Wasser stieg.
Der Name stammt von einem Fluss, der einst durch die Gegend floss und heute unter dem Wasser liegt. Schwimmende Inseln ziehen langsam über die Oberfläche, während Fischer manchmal noch von alten Siedlungen unter der Wasseroberfläche erzählen.
Die Wassertemperaturen steigen im Sommer genug für ein Bad, während die Umgebung sich zum Wandern oder Bootfahren eignet. Der Zugang zu den Ufern ist an mehreren Stellen möglich, wobei einige Bereiche leichter zu erreichen sind als andere.
Zwei bewaldete Inseln, Dugi Del und Stratorija, bleiben an festen Stellen, während daneben kleinere Torfinseln über die Wasseroberfläche treiben. Diese schwimmenden Flächen entstehen, wenn Torfstücke sich vom Ufer lösen und eigenständig wandern.
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