Rudna Glava, Alte Kupfermine nahe Majdanpek, Serbien
Rudna Glava ist ein Kupferbergbauplatz mit mehreren Schächten, die in die Hügel getrieben wurden und Spuren alter Erzabbau-Aktivitäten zeigen. Die Landschaft trägt noch heute die Narben dieser alten Bergbautätigkeit, mit sichtbaren Eindellungen und Öffnungen im Gelände.
Ausgrabungen zwischen 1968 und 1989 enthüllten Bergbauarbeiten, die bis ins Jahr 5000 v.Chr. zurückreichen und diesen Ort als einen der ältesten Kupferminen Europas etablierten. Die Funde bestätigen, dass die Menschen schon in der Vorgeschichte systematisch Erz abbauten und verarbeiteten.
Die Funde zeigen, dass die Menschen der Vinča-Kultur hier spezialisierte Werkzeuge aus Stein und Hirschgeweih nutzten. Diese Gegenstände deuten auf handwerkliches Geschick und umfassendes Wissen über den Bergbau hin.
Das Gelände ist offen zugänglich, aber führungen durch das örtliche Museum bieten die beste Möglichkeit, die antiken Bergbautechniken zu verstehen. Es ist ratsam, festes Schuhwerk mitzubringen, da der Boden uneben ist und einige Schächte begangen werden können.
Die frühen Bergleute nutzten einen frühen Temperaturwechsel-Trick, um das Kupfererz aufzubrechen - sie heizten die Felsen und kühlten sie dann ab. Diese Methode zeigt, dass die Menschen schon vor 7000 Jahren physikalische Prinzipien nutzen konnten, um ihre Arbeit zu erleichtern.
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