Wald von Bojčin, Naturdenkmal in Surčin, Serbien.
Der Wald von Bojcin erstreckt sich über 629 Hektar zwischen dem Fluss Sava und dem Kanal Jarcina und wird von zahlreichen Eichen und einer vielfältigen Vegetation geprägt. Ein sechs Kilometer langer Wanderweg verbindet wichtige Orte wie ein Lipizzaner-Gestüt und ein ethnisches Restaurant mit dem Wald.
Während des Ersten Weltkriegs bot der Wald Soldaten und Bewohnern Zuflucht. In den 1930er Jahren wurde er zum Jagdgebiet des Königs Alexander.
Das Sommertheater am Waldrand zeigt von Mai bis September das Bojcin Cultural Summer Festival mit Lesungen, Theateraufführungen und Musikveranstaltungen. Die Veranstaltungen nutzen die Waldlichtung als natürliche Bühne und ziehen Besucher aus der Region an.
Der Wald ist gut zu Fuß erreichbar über den markierten Wanderweg, der mit Orientierungspunkten wie dem Gestüt und den Restaurants versehen ist. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und auf die Wetterbedingungen achten, da der Weg durch verschiedene Waldteile führt.
Das geschützte Gebiet beherbergt 185 Pflanzenarten und etwa 165 Pilzarten, darunter seltene Arten. Der Wald ist auch Lebensraum für Weißschwanzseeadler und Schwarzstörche, die hier regelmäßig beobachtet werden.
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