Region Stawropol, Verwaltungsgebiet im Nordkaukasus, Russland.
Stawropol ist eine Region im Nordkaukasus, die sich über Steppenlandschaften im Norden und bewaldete Berghänge im Süden verteilt. Das Gebiet umfasst zahlreiche Kleinstädte und Dörfer, die durch Landstraßen miteinander verbunden sind und von Weizenfeldern, Obstgärten sowie vereinzelten Industrieanlagen umgeben werden.
Die heutige Verwaltungsstruktur entstand nach Umgruppierungen der nordkaukasischen Gebiete während des Zweiten Weltkriegs. Davor hatte die Region in größeren föderalen Einheiten bestanden, die mehrfach neu gegliedert worden waren.
Auf den Märkten und in den Teestuben entlang der Hauptstraßen trifft man Menschen unterschiedlicher Herkunft, die gemeinsam essen, handeln und alltägliche Gespräche führen. Kirchliche Feste, armenische Gedenktage und muslimische Feiertage prägen den öffentlichen Kalender, sodass Besucher häufig Prozessionen, Gebete oder festliche Zusammenkünfte beobachten können.
Die Kurorte im südlichen Teil ziehen Reisende an, die Mineralwasserquellen und Kurhäuser suchen. Viele Einrichtungen liegen in kleineren Städten eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln, sodass man von einem Ort zum nächsten mit dem Bus oder Sammeltaxi fahren muss.
Ein hochrangiger sowjetischer Politiker begann seine Karriere in dieser Region, bevor er auf bundesweite Ebene aufstieg. Sein Weg durch die örtlichen Parteistrukturen ermöglichte spätere Reformen im gesamten Land.
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