Oblast Saratow, Verwaltungsbezirk im südöstlichen europäischen Russland
Saratow ist eine Verwaltungseinheit im südöstlichen europäischen Russland, die sich auf beiden Seiten der Wolga erstreckt und flache Steppen mit sanften Hügeln verbindet. Die Region teilt Grenzen mit mehreren anderen Gebieten und umfasst Ackerland, Flussufer und kleinere Städte.
Frühe Siedler lebten hier bereits in der Steinzeit, später durchzogen Nomadenvölker und die Goldene Horde das Gebiet. Die heutige Verwaltungsform entstand im Dezember 1936, als die sowjetische Regierung neue Grenzen festlegte.
Das Wappen der Region zeigt den lateinischen Buchstaben S und drei Sterbeletts, die auf den Namen Saratow hinweisen und Freundschaft zwischen verschiedenen Völkern symbolisieren. Entlang der Wolga kann man Dörfer mit traditioneller Holzarchitektur sehen, wo ältere Bewohner noch lokale Dialekte sprechen.
Die meisten Besucher reisen über die Hauptstadt Saratow an, die Flug- und Bahnverbindungen bietet. Das kontinentale Klima bringt heiße Sommer und kalte Winter, deshalb plant man den Aufenthalt am besten im Frühjahr oder Herbst.
Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche hat ein Werk über die Wolgaregion geschrieben, ohne sie je besucht zu haben. Einige Dörfer am Fluss wurden einst von Wolgadeutschen gegründet, die hier bis ins 20. Jahrhundert lebten.
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