Orenburg, Regionale Hauptstadt im südlichen Uralgebirge, Russland
Orenburg ist eine regionale Hauptstadt nahe den Südausläufern des Urals und erstreckt sich entlang beider Ufer des Ural-Flusses auf etwa 150 Metern Höhe. Dieser Fluss markiert die geografische Grenze zwischen Europa und Asien.
Die Stadt wurde 1743 auf Erlass von Kaiserin Anna Ioannowna als Festung gegründet, um russisches Gebiet vor Nomadenstämmen aus Zentralasien zu schützen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Ort zu einem Handelsknotenpunkt mit Kasachstan und Gebieten weiter östlich.
Die örtlichen Märkte führen regionale Woll- und Handwerksprodukte, die noch auf alte Webarten zurückgehen. Theater und Musiksäle ziehen Einwohner an, während Universitäten und Institute dem Ort eine Mischung aus studentischem und alltäglichem Leben verleihen.
Der zentrale Bahnhof verbindet mehrere Ziele über die Trans-Aral-Bahn und dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Russland und Kasachstan. Busse und Sammeltaxis fahren regelmäßig in verschiedene Stadtteile und machen es einfach, sich zu orientieren.
Die Region stellt seit Generationen spezialisierte Strickwaren her, darunter die Orenburger Schals aus Ziegendaunen, die mit überlieferten Fertigungstechniken gewebt werden. Diese Schals sind so fein, dass sie durch einen Ring passen, obwohl sie groß genug sind, um die Schultern zu bedecken.
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