Oblast Orenburg, Föderale Verwaltungseinheit im Wolga-Bundesbezirk, Russland
Orenburg Oblast ist eine föderale Verwaltungseinheit im Wolga-Distrikt von Russland, die sich über weite Flächen zwischen Europa und Asien erstreckt. Der Ural fließt durch das Gebiet und bildet die symbolische Grenze zwischen den beiden Kontinenten.
Die Oblast entstand im 20. Jahrhundert als Teil der sowjetischen Verwaltungsreform und wurde zwischen 1938 und 1957 nach dem Piloten Valeri Tschkalow benannt. Nach dieser Zeit kehrte sie zu ihrem alten Namen zurück, der an die Gründung der Festung Orenburg erinnert.
Der Name der Oblast geht auf die Festungsstadt Orenburg zurück, die im 18. Jahrhundert gegründet wurde und heute von russischen, tatarischen und kasachischen Gemeinschaften bewohnt wird. Diese sprachliche und kulturelle Vielfalt zeigt sich in den Dörfern entlang der Grenze zwischen Europa und Asien.
Das Gebiet liegt im Übergangsbereich zwischen Wolga-Region und Ural und ist durch ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern gekennzeichnet. Reisende sollten beachten, dass Entfernungen groß sind und die meisten Ortschaften durch Landstraßen miteinander verbunden werden.
Im April 1967 endete hier der Flug von Sojus 1, als Kosmonaut Wladimir Komarow beim Wiedereintritt in die Atmosphäre ums Leben kam. Dieses Ereignis markierte eine tragische Wende in der sowjetischen Raumfahrtgeschichte und führte zu grundlegenden Sicherheitsverbesserungen bei späteren Missionen.
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