Ischewsk, Hauptstadt in der Republik Udmurtien, Russland
Ischewsk erstreckt sich entlang des Flusses Isch in Westrussland und umfasst fünf Verwaltungsbezirke mit zahlreichen Industrieanlagen in 140 Metern Höhe. Breite Boulevards verbinden Wohnviertel mit Fabriken, Bildungseinrichtungen und Parks, die sich über beide Flussufer verteilen.
Die Siedlung entstand 1760, als Graf Pjotr Schuwalow mit dem Bau einer Eisenhütte am Fluss Isch begann. Aus dieser Anlage entwickelte sich ein bedeutendes Zentrum der Metallverarbeitung und Waffenproduktion, das die Stadt bis heute prägt.
Russische, udmurtische und tatarische Gemeinschaften leben hier zusammen und pflegen ihre eigenen Sprachen und Bräuche im täglichen Leben. In verschiedenen Stadtteilen finden religiöse und traditionelle Feste statt, bei denen Besucher lokale Tänze, Musik und Speisen erleben können.
Busse, Straßenbahnen und Oberleitungsbusse verbinden die Wohngebiete mit Industriezonen und Bildungseinrichtungen im gesamten Stadtgebiet. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, obwohl die Entfernungen zwischen den einzelnen Bezirken erheblich sein können.
Das Kalaschnikow-Museum zeigt die Entwicklung russischer Feuerwaffen, einschließlich Prototypen und Varianten des hier entwickelten AK-47-Gewehrs. Besucher können technische Zeichnungen, Werkzeuge und persönliche Gegenstände des Designers Michail Kalaschnikow sehen, der in dieser Stadt lebte und arbeitete.
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