Insterburg, Verwaltungszentrum im Oblast Kaliningrad, Russland.
Tschernjachowsk ist eine Stadt im Westen der Oblast Kaliningrad in Russland, wo die Flüsse Instruch und Angrapa zum Pregel zusammenfließen. Die Siedlung erstreckt sich über beide Flussufer und wird von mehreren Brücken durchzogen, die das alte Zentrum mit den neueren Wohnvierteln verbinden.
Die Deutschordensritter gründeten 1337 eine Burg auf den Resten einer altpreußischen Befestigung und nannten sie Insterburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 wurde der Ort umbenannt und die deutschsprachige Bevölkerung durch russische Siedler ersetzt.
Der Ortsname erinnert an General Iwan Tschernjachowski, der 1945 im Alter von achtunddreißig Jahren während der Kämpfe in Ostpreußen fiel. Besucher bemerken heute vor allem die russisch-orthodoxe Kirche und das Denkmal auf dem zentralen Platz, wo Einheimische Blumen niederlegen.
Die Stadt liegt an der Bahnstrecke zwischen Kaliningrad und der russischen Hauptstadt und ist mit beiden Zielen durch regelmäßige Züge verbunden. Besucher finden mehrere Übernachtungsmöglichkeiten im Zentrum und können die Umgebung zu Fuß oder mit dem Bus erkunden.
In den umliegenden Wäldern und Feldern des Rayons leben noch heute Elche und andere große Tiere, die manchmal bis an die Stadtgrenze kommen. Auf den Straßen des alten Zentrums verlaufen noch einige Kopfsteinpflasterabschnitte aus deutscher Zeit.
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