Tjumen, Regionale Hauptstadt in Westsibirien, Russland.
Tjumen ist eine Stadt am Zusammenfluss von Tura und Tjumenka in Westsibirien und umfasst Wohnviertel, Industriegebiete und mehrere Hochschulen. Die Bebauung erstreckt sich über beide Flussufer und verbindet ältere Stadtkerne mit neueren Siedlungen am Rand.
Die Gründung erfolgte 1586 auf dem Gelände einer tatarischen Siedlung und bildete die erste dauerhafte russische Niederlassung in Sibirien. Dieser Schritt öffnete den Weg für die weitere russische Besiedlung und Erkundung östlich des Urals.
Die lokalen Märkte und Parks zeigen das Alltagsleben der Menschen, die hier winters bei tiefen Temperaturen und sommers in milderen Monaten aktiv bleiben. In den öffentlichen Bereichen sieht man Familien und Gruppen, die sich trotz des rauen Klimas regelmäßig treffen und das Stadtleben pflegen.
Der Flughafen liegt außerhalb der Stadt und verbindet sie mit größeren russischen Zielen, während die Transsibirische Eisenbahn eine wichtige Anbindung in Richtung Osten und Westen bietet. Besucher sollten sich auf lange Wege und ein kontinentales Klima mit strengen Wintern einstellen.
In den 1960er Jahren führte die Entdeckung großer Erdölfelder zur raschen Entwicklung der Stadt als Zentrum der russischen Ölindustrie. Dieser Wandel prägt bis heute die Wirtschaft und das städtische Erscheinungsbild in vielen Vierteln.
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