Kasan, Hauptstadt in Tatarstan, Russland
Kasan ist die Hauptstadt Tatarstans und liegt am Ufer der Wolga, wo sich historische Viertel mit modernen Gebäuden abwechseln. Der Kreml erhebt sich über der Altstadt, während weiter unten Wohnviertel, Parks und breite Boulevards das Stadtbild prägen.
Die Stadt entstand im frühen 11. Jahrhundert und diente als Hauptstadt eines Khanats, bis sie Mitte des 16. Jahrhunderts von russischen Truppen erobert wurde. Danach entwickelte sie sich zu einem Handels- und Verwaltungszentrum innerhalb des expandierenden Reiches.
Moscheen und orthodoxe Kirchen stehen in verschiedenen Stadtteilen nebeneinander, und Bewohner besuchen die jeweiligen Gotteshäuser nach ihrem Glauben. Auf den Märkten und in Cafés hört man sowohl Russisch als auch Tatarisch, was den Alltag der Stadt prägt.
Ein U-Bahn-Netz verbindet die wichtigsten Bezirke, ergänzt durch Busse und Straßenbahnen, die alle Stadtviertel bedienen. Beschilderungen sind oft dreisprachig gehalten, was die Orientierung erleichtert.
Die Stadt beherbergt eine der größten Moscheen Europas, deren Minarette von vielen Punkten aus sichtbar sind. Daneben gibt es auch tatarische Theater und Opernhäuser, die Stücke in der lokalen Sprache aufführen.
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