Ufa, Hauptstadt in der Republik Baschkortostan, Russland
Ufa ist eine Großstadt am Zusammenfluss der Flüsse Belaja und Ufa im europäischen Teil Russlands. Das Stadtgebiet erstreckt sich über beide Flussufer mit Wohnvierteln auf den Hügeln und dem Geschäftszentrum entlang der Wasserfront.
Die Stadt entstand im 16. Jahrhundert als russische Festung zur Sicherung der Handelsrouten nach Sibirien. Während des Zweiten Weltkriegs verlagerten sich mehrere sowjetische Fabriken hierher, was die Bevölkerung und Industrie dauerhaft veränderte.
Die Stadt feiert jährlich den Sabantui, ein traditionelles Erntefest mit pferdebasierten Wettkämpfen und lokalen Speisen, das Tausende von Bewohnern und Besuchern zusammenführt. Im Zentrum sieht man oft Menschen, die zwischen Moscheen und orthodoxen Kirchen wechseln, was die multireligiöse Natur der Gemeinschaft widerspiegelt.
Das Stadtzentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten nahe der Flussufer liegen. Im Winter sinken die Temperaturen stark, daher braucht man von November bis März warme Kleidung.
In den Parks entlang der Belaja kann man im Sommer wilde Enten und Fischreiher beobachten, die in den Flussmäandern nisten. An klaren Tagen ist der Uralgebirge am östlichen Horizont sichtbar, obwohl die Berge mehr als 100 Kilometer entfernt sind.
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