Murmansk, Arktische Hafenstadt im Nordwesten Russlands.
Murmansk ist eine Hafenstadt an der Ostküste der Kola-Bucht, die das ganze Jahr über eisfreien Zugang zum Arktischen Ozean bietet. Die Gebäude stehen verstreut auf felsigem Gelände mit Blick auf das dunkle Wasser, und Schiffe belegen die Kais entlang des Hafens.
Das Russische Reich gründete diesen Hafen im Jahr 1916 während des Ersten Weltkriegs als strategischen Stützpunkt. Während des Zweiten Weltkriegs diente die Stadt als Eingangspunkt für alliierte Versorgungskonvois, die Waffen und Material nach Russland brachten.
Das Zentrum füllt sich mit Einheimischen, die im Sommer lange Spaziergänge bei Tageslicht machen und im Winter in gemütliche Cafés einkehren, wenn die Polarnacht herrscht. Fischer bringen am Hafen frischen Fang an Land, und in den Märkten verkaufen Händler geräucherten Fisch und andere regionale Spezialitäten.
Der Hauptbahnhof verbindet die Stadt mit Sankt Petersburg und Moskau durch Fernzugverbindungen. Der Flughafen liegt außerhalb des Zentrums und bietet Verbindungen in andere russische Städte sowie gelegentliche internationale Routen an.
Die Lage oberhalb des Polarkreises sorgt für etwa 40 Tage ohne Sonnenaufgang im Winter und rund 60 Tage ununterbrochenes Tageslicht im Sommer. Während der Polarnacht bleibt der Himmel zur Mittagszeit nur leicht gedämpft, und die Straßen bleiben beleuchtet.
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